MuhajJirien Moschee - Der islamische Bund e.v.
1.6 km
1.6 km
3.7 km
3.8 km
12.2 km
Hamburg gehört zu den norddeutschen Zentren des muslimischen Lebens, und unter den arabischsprachigen Gemeinden hat sich hier eine eigene, gewachsene Landschaft gebildet: MoscheeFinder verzeichnet derzeit vier arabische Moscheen in Hamburg. Alle vier Gemeinden sind unabhängig organisiert; keine gehört einem der großen türkischen Dachverbände an. Das ist für arabischsprachige Häuser typisch — sie sind eigenständige Vereine, getragen von Gläubigen aus Ägypten, Syrien, dem Libanon, dem Irak und den Maghreb-Staaten, oft über viele Nationen hinweg.
Das sichtbarste Haus ist die Al-Nour-Moschee im Stadtteil Horn. Sie ist in der früheren evangelischen Kapernaumkirche untergebracht, einem denkmalgeschützten Bau aus den Jahren 1958 bis 1961 mit einem markanten, weithin sichtbaren Turm. Nach dem Verkauf des entwidmeten Kirchengebäudes und einem mehrjährigen Umbau wurde es im Herbst 2018 als Moschee eröffnet — eine der ersten Umwandlungen eines Kirchengebäudes in eine Moschee in Deutschland (Eröffnungsdatum bitte gegenprüfen). Getragen wird sie vom Islamischen Zentrum Al-Nour e.V., das sich selbst als größte arabische Moschee Norddeutschlands beschreibt.
Daneben prägen drei weitere Gemeinden das Bild: die Assahaba Moschee in Barmbek-Nord, die neben dem Gebet auch Islam- und Arabischunterricht für Jugendliche anbietet, die El-Iman Moschee e.V. sowie die MuhajJirien Moschee – Der islamische Bund e.V. Jede dieser Gemeinden steht für sich, mit eigener Trägerschaft und eigenem Gemeindeleben.
Wer im Hamburger Raum eine arabische Moschee sucht — zum Freitagsgebet, als Neu-Zugezogener oder für den Anschluss an die Gemeinde — findet hier alle vier Adressen mit Kontakt und Karte. Wer eine fehlende Moschee oder eine falsche Angabe bemerkt, kann das über den Korrektur-Link auf der jeweiligen Detailseite melden.