Muradiye Camii
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Hamburg ist in der türkischen Liste ein klarer DITIB-Fall: alle fünf türkischen Moscheen, die MoscheeFinder in der Hansestadt verzeichnet, stehen unter dem Dach von DITIB. Diese Geschlossenheit ist selten — in den meisten Großstädten teilen sich mehrere Verbände die türkischen Gemeinden.
Die Häuser tragen die Hamburger Geografie im Namen: die Kocatepe Camii der Türkisch Islamischen Gemeinde Bergedorf im Südosten, die Gemeinde in Finkenwerder auf der Elbinsel im Westen, dazu die Sultan Ahmed Moschee und die Muradiye Camii. Schon diese Verteilung zeigt, dass das türkische Gemeindeleben sich entlang der klassischen Arbeiter- und Hafenquartiere der Stadt entwickelt hat .
Als Hafen- und Handelsstadt war Hamburg ein früher Anlaufpunkt der türkischen Arbeitsmigration; die Gemeinden sind entsprechend lange gewachsen, auch wenn die hier gelistete Zahl mit fünf Häusern kleiner ausfällt als in den großen West-Städten. Anders als in Köln oder Dortmund fehlen VIKZ, IGMG und ATIB in der türkischen Hamburg-Liste bislang.
Wer in Hamburg eine türkische Gemeinde sucht — als Reisender, Neu-Hamburger oder Nachbar — findet hier die Adressen, Kontakte und die Karte. Jede Angabe stammt aus öffentlich dokumentierten Quellen, und jede gemeldete Korrektur fließt in die nächste Daten-Welle ein.