Neue Nippeser Moschee
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Köln ist eines der ältesten Zentren des türkisch-muslimischen Lebens in Deutschland, und die Dichte der Häuser zeigt das: MoscheeFinder verzeichnet hier 19 türkische Moscheen und Gebetsräume. Bemerkenswert ist die ausgewogene Trägerstruktur — je sechs Häuser gehören zu DITIB und zum VIKZ, fünf zur IGMG, zwei zur ATIB. Diese Vier-Verbände-Balance ist für eine deutsche Großstadt untypisch; in den meisten Städten dominiert ein einzelner Dachverband klar.
Das sichtbarste Haus ist die DITIB-Zentralmoschee in Köln-Ehrenfeld — zugleich Sitz des DITIB-Bundesverbands und damit weit über Köln hinaus von Bedeutung. Mit ihrer offenen Beton-und-Glas-Kuppel des Architekten Paul Böhm und der Eröffnung 2017 (Architekt und Eröffnungsjahr bitte gegenprüfen) ist sie eines der markantesten Moschee-Bauwerke der Republik. Daneben stehen gewachsene Gemeinden wie die Mevlana-Moschee, die Fatih-Moschee und die Chorweiler Zentralmoschee.
Der Kölner Norden und der rechtsrheinische Stadtteil Kalk gelten seit der Anwerbe-Generation als Schwerpunkte türkischen Gemeindelebens (Stadtteil-Zuordnung liegt nicht strukturiert vor, Erfahrungswert). Wer eine bestimmte Tradition sucht, findet sie hier oft im selben Viertel: VIKZ-Häuser wie die Moschee Kalk oder die Vingster Moschee liegen nah an DITIB- und IGMG-Gemeinden.
Für Reisende, Neu-Zugezogene und Kölner, die einen Anschluss suchen, bündelt diese Übersicht Adressen, Kontakte und Trägerverbände auf einer Karte. Jede Angabe stammt aus öffentlich dokumentierten Quellen; Korrekturen von Gemeinde-Mitgliedern fließen in die nächste Daten-Welle ein.