Abu-Bakr-Moschee - Islamische Gemeinde Frankfurt e.V.
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Frankfurt hat die größte arabische Moschee-Landschaft in unserer Übersicht: MoscheeFinder verzeichnet zwölf arabische Moscheen in Frankfurt am Main — mehr als doppelt so viele wie in Berlin oder München. Alle zwölf Gemeinden sind unabhängig organisiert; keine gehört einem der großen türkischen Dachverbände an. Das ist für arabischsprachige Häuser typisch: Sie sind eigenständige Vereine, getragen von Gläubigen aus Ägypten, Syrien, dem Libanon, dem Irak und den Maghreb-Staaten.
Zu den bekanntesten Häusern zählen die Abu-Bakr-Moschee der Islamischen Gemeinde Frankfurt und das Islamische Zentrum Frankfurt — beides etablierte arabischsprachige Gemeinden mit langer Geschichte in der Stadt. Viele Namen spiegeln die klassische Moschee-Tradition wider: die Omar Moschee, die Bilal-Moschee, die Al-Huda-Moschee, die As-Salam-Moschee und die Tarik-ben-Ziad-Moschee. Auffällig ist die starke nordafrikanische Prägung — mit der TAQWA Moschee und dem Marokkanischen Gemeindeverein (im westlichen Umland) sind gleich mehrere marokkanische Kulturvereine vertreten; in einem Haus wird neben Arabisch auch Tamazight (Berber) gesprochen.
Bemerkenswert ist der Reifegrad der Daten: Bei allen zwölf Häusern sind Sprache und Trägerschaft bereits belegt — ein für arabische Moscheen ungewöhnlich hoher Anteil, der zeigt, wie gut die Frankfurter Gemeinden über eigene Online-Auftritte und öffentliche Profile auffindbar sind. Für eine Banken- und Pendlerstadt mit stark internationaler Prägung ist diese dichte, breit aufgestellte arabische Moschee-Landschaft charakteristisch.
Wer im Frankfurter Raum eine arabische Moschee sucht — zum Freitagsgebet, als Neu-Zugezogener oder für den Anschluss an die Gemeinde — findet hier alle zwölf Adressen mit Kontakt und Karte. Wer eine fehlende Moschee oder eine falsche Angabe bemerkt, kann das über den Korrektur-Link auf der jeweiligen Detailseite melden.