DITIB Dortmund Merkez Büyük Camii
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Dortmund trägt die Handschrift der Ruhrgebiets-Migration: von den 16 türkischen Moscheen, die MoscheeFinder verzeichnet, gehören zehn zu DITIB — ein für das Revier typischer DITIB-Schwerpunkt, der bis in die Anwerbe-Jahre der Zechen und Stahlwerke zurückreicht (historische Einordnung allgemein, nicht haus-genau belegt). Die übrigen verteilen sich auf drei IGMG-, zwei VIKZ- und eine ATIB-Gemeinde.
Zentrales Haus ist die DITIB Dortmund Merkez Büyük Camii, die größte türkische Gemeinde der Stadt. Charakteristisch für Dortmund ist die Streuung über die Stadtteile statt einer einzelnen „Moschee-Meile": Namen wie die Ulu Moschee in Eving, die Ayasofya Moschee in Scharnhorst oder die Osman Gazi Moschee in Huckarde verraten schon im Titel, dass jede Gemeinde fest in ihrem Viertel verwurzelt ist.
Neben dem DITIB-Block prägen die Eyüp-Sultan-Moschee (ATIB), die Yunus-Emre- und die Anadolu-Moschee (IGMG) sowie zwei VIKZ-Häuser das Bild. Diese Mischung macht Dortmund zu einer Stadt, in der die großen türkisch-islamischen Strömungen alle vertreten sind, ohne dass eine zweite Kraft DITIB ernsthaft Konkurrenz macht.
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